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Abtreibung in der DDR. Zwischen Realität und Fiktion
30. September 19:00 - 20:00
Seit der Legalisierung des Schwangerschafts-abbruchs 1972 galt die DDR als Musterland der Gleichberechtigung. Doch wie war es vorher?
Im Vortrag erfahren wir von Gesetzen und alltäglichen Praxen und von Frauen, die
widersprachen. Zwischendurch kommen wir von der Realität zur Fiktion und lesen Ausschnitte aus Charlotte Worgitzkys Roman „Meine ungeborenen Kinder“.
Bisher fand die Zeit vor 1972 in der öffentlichen und feministischen Wahrnehmung kaum Beachtung. Dabei ist das Wissen
darum auch für gegenwärtige Forderungen und Kämpfe unerlässlich.
Mit: Dr. Jessica Bock (Digitales Deutsches Frauenarchiv)
