Selbstbestimmung ist unser Recht! Auf die Straße zum Safe Abortion Day!
Der Kampf um die Selbstbestimmung über den eigenen Körper, ist ein Kampf, den Frauen schon seit vielen Jahrzehnten führen. Dazu gehört auch der Kampf um das Recht auf sichere und legale Abtreibungen. Doch noch immer sind Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland, sowie in vielen anderen Ländern, nicht legal. Das hat vor allem den Grund, dass wir neue Arbeitskräfte gebären und großziehen sollen, damit der Kapitalismus als herrschendes Wirschaftssystem weiterbestehen kann. Denn dieser fußt auf der Ausbeutung der Arbeiter:innen. Doch als Arbeiterinnen haben wir kein Interesse uns ausbeuten zu lassen und neue Arbeitskraft für das Kapital zu gebären. Wir wollen selbst über unsere Körper entscheiden und wir wollen selbst über unser Leben bestimmen. Doch durch die Stigmatisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Gesetzgebung wird uns das erheblich erschwert, wenn nicht sogar verhindert. Doch durch die Stigmatisierung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Gesetzgebung wird uns das erheblich erschwert, wenn nicht sogar verhindert. Dabei ist klar: Schwangerschaftsabbrüche können nicht verboten werden. Sie passieren jeden Tag, überall auf der Welt. Die Illegalisierung dieser führt lediglich dazu, dass sie auf unsichere Weise stattfinden und unzählige schwangere Personen an den Folgen der Abtreibung sterben. Doch dieser Fakt führt keineswegs dazu, dass sich die Gesetzgebung zu Gunsten von Schwangeren verändert. Wir sehen eher das Gegenteil. Denn Beratungsstellen sind chronisch unterfinanziert und jetzt, wie so viele andere soziale Einrichtungen, ebenfalls von den erneuten Sozialkürzungen betroffen. Auch im Medizinstudium wird dieser medizinische Eingriff nicht gelehrt und es gibt immer weniger Praxen, die diesen durchführen. Vor allem im ländlichen Raum gibt es einen akuten Mangel an Ärzt:innen, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen können. Mit weiteren Restriktionen, wie z. B. verpflichtenden Beratungsgesprächen, sollen schwangeren Personen weitere Hürden in den Weg gelegt werden, sich gegen eine Schwangerschaft zu entscheiden. Mit der zunehmenden Faschisierung in Deutschland ist absehbar, dass sich diese Lage für alle Menschen, die schwanger werden können, zuspitzen wird. Auch heute werden bereits Debatten um Abtreibungsverbote geführt. Für Frauen, trans und nicht-binäre Personen, die schwanger werden können, bedeutet das eine weitere Einschränkung in ihrer Selbstbestimmung. Doch die Errungeschaften, die es in diesem Bereich bereits gab, die haben wir uns erkämpft und wir werden sie uns auch nicht nehmen lassen. Im Gegenteil: wir werden weiter kämpfen, bis wir frei und selbstbestimmt leben können!
Deshalb gehen wir zum Safe Abortion Day auf die Straße, für ein Recht auf sichere und legale Schwangerschaftsabbrüche!
Komm mit uns auf die Straße!
Kundgebung am 28.09. um 18 Uhr an der Bockenheimer Warte in Frankfurt am Main

